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Blog 2015

06.11.2018: Expert_innen aus Produktionsländern fordern existenzsichernde Löhne für Arbeiter_innen weltweit

Pressekonferenz und Podiumsdiskussion der Zivilgesellschaft im Textilbündnis: Es wird Zeit! Schluss mit den leeren Versprechen.

2018 11 06 TB Symposium Pressekonferenz 01Berlin, 6. November 2018. Ein zentrales Thema ist der Lohn zum Leben. Gewerkschafter_innen in Bangladesch sind im Hungerstreik aufgrund unzureichender Mindestlöhne. In Kambodscha und Indonesien, aber auch in der Türkei kommt es zu Streiks und Protesten, da Löhne nicht ausgezahlt werden. In der Folge werden Gewerkschafter_innen unter Druck gesetzt oder entlassen.

Das Bündnis für nachhaltige Textilen will dies ändern und hat sich zum Ziel gesetzt, soziale, ökologische und ökonomische Verbesserungen entlang der gesamten Textil-Lieferkette zu erreichen.

Alle Unternehmen des Textilbündnisses sollen ab 2019 Maßnahmen zur Zahlung existenzsichernder Löhne in ihren Zulieferbetrieben als verbindliches Bündnisziel verankern. Bündnisinitiativen u.a. in Kambodscha sind in Vorbereitung. Die gemeinsame Anstrengung könnte eine Hebelwirkung haben. Dazu braucht es aber eine breite Beteiligung der Branche. „Existenzsichernde Löhne sind ein Menschenrecht. Bisher haben die Bekleidungsunternehmen nur Lippenbekenntnisse abgegeben. Es ist endlich Zeit, dass Versprechen Realität werden“, sagt Tim Zahn, Koordinator der Zivilgesellschaft im Textilbündnis.

Die zivilgesellschaftlichen Organisationen im Bündnis für nachhaltige Textilien suchen deshalb den Dialog und laden zu einer öffentlichen Veranstaltung mit dem Titel „Existenzsichernde Löhne in der globalen Textilindustrie - Arbeitsrechtsaktivist_innen berichten von ihrem Kampf für bessere Löhne“.

Internationale Partner u.a. der Clean Clothes Campaign kommen vom 05.-07.11.2018 in Berlin zu einem Symposium zusammen. Gewerkschafter_innen und Expert_innen für Menschenrechte bei der Arbeit aus den Produktionsländern (u.a. Bangladesch, Bulgarien, Indien, Indonesien, Kambodscha, Myanmar, Türkei und Ukraine) ringen um praxisbezogene Ansätze, die mehr sind als Worte.

Pressekonferenz und Podiumsdiskussion am Dienstag, 6. November 2018

18.00 - 18.30 Uhr: Pressekonferenz

19.15 - 19.45 Uhr:
Interview mit Expert_innen von Arbeitsrechtsorganisationen:

  • Dina Septi (LIPS, Indonesien)
  • Khun Tharo (CENTRAL, Kambodscha)

19.45 - 20.45 Uhr: Podiumsdiskussion:

      „Wie können existenzsichernde Löhne in der globalen Textilindustrie erreicht werden?"

Podiumsgäste: Anannya Bhattacharjee (Asia Floor Wage Alliance), Kalpona Akter (Bangladesh Center for Workers Solidarity), Michael Krake (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), Nanda Bergstein (Tchibo)

Veranstaltungsort

NABU - Naturschutzbund Deutschland e.V. (Raum Storch - hinten im Hof)
Charitéstraße 3
10117 Berlin

Wenn Sie zu der Veranstaltung kommen möchten, bitten wir um eine kurze Anmeldung bei Tim Zahn (Koordinator der zivilgesellschaftlichen Organisationen im Textilbündnis): This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Ansprechpersonen

  • Dr. Gisela Burckhardt, FEMNET/CCC, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., Tel.: 0152 01774080
  • Dr. Sabine Ferenschild, SÜDWIND Institut, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., Tel: 0228 7636 9816
  • Berndt Hinzmann, INKOTA-netzwerk/CCC, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., Tel.: 0160 94 69 87 70

Zivilgesellschaft im Bündnis für nachhaltige Textilien

Das Bündnis für nachhaltige Textilien ist eine 2014 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ins Leben gerufene Initiative welche das Ziel verfolgt, die soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit entlang der gesamten Textilkette kontinuierlich zu verbessern. 18 Organisationen der Zivilgesellschaft sind Mitglieder des Textilbündnisses, die von folgenden drei NGOs im Steuerungskreis vertreten werden: FEMNET, INKOTA-netzwerk, SÜDWIND Institut.