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Myanmar und Äthiopien

Speakers Tour November 2018

FEMNET veranstaltet im November 2018 eine Rundreise mit zwei Aktivistinnen aus Bangladesh und Myanmar durch ganz Deutschland. Die Frauen berichten davon, wie Näherinnen in der Bekleidungsindustrie für verbesserte Arbeitsbedingungen kämpfen und erklären, wie Verbraucherinnen und Verbraucher darauf Einfluss nehmen können.

Die weltweite Nachfrage nach Bekleidung wächst und wächst. Damit die Preise im Fast Fashion Segment möglichst niedrig bleiben, sucht die Industrie nach den billigsten Arbeitskräften und findet sie vor allem in Asien: Bangladesch ist heute der zweitgrößte Exporteur von Kleidung weltweit.

Doch katastrophale Arbeitsbedingungen und verheerende Unfälle bescheren Bangladesch immer wieder negative Schlagzeilen. Aus Angst um ihr Image ziehen viele internationale Unternehmen in andere Länder weiter, etwa ins Nachbarland Myanmar. Aber auch dort werden Hungerlöhne gezahlt, Gewerkschaften unterdrückt und Frauen massiv diskriminiert.

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Wie ist die Situation von Frauen in den aufstrebenden Textilmärkten Äthiopien und Myanmar im Vergleich zu Bangladesch? Eine Analyse

Textilfabrik in Myanmar. Foto: © Martje Theuws | SOMOTextilfabrik in Myanmar. Foto: © Martje Theuws | SOMODie weltweite Nachfrage nach Bekleidung wächst und wächst - in den letzten Jahren vor allem im billigen Fast Fashion Segment. Entsprechend sind Bekleidungsunternehmen auf der Suche nach neuen Produktionsstandorten. Die Rana-Plaza-Katastrophe und andere Industrieunfälle zeigen, dass ein unablässiges und gnadenloses Streben nach Wachstum seinen Preis hat. FEMNET setzt sich dafür ein, dass nicht die Näher_innen, die zu einem Hungerlohn unsere billige Bekleidung nähen, diesen Preis zahlen müssen.

Im Vergleich zwischen Bangladesch, Äthiopien und Myanmar zeigt sich, dass die soziale und arbeitsrechtliche Situation von Frauen in der Bekleidungsindustrie in allen drei Ländern prekär ist. Bangladesch steht hinsichtlich der Gleichheit der Geschlechter, zivilgesellschaftlicher Freiheit und der Gewährung politischer Rechte nicht gut da, jedoch besser als Äthiopien und Myanmar.

Titel Studie Arbeitsrecht 2018Die folgende Analyse beschreibt die Situation von Frauen in der Bekleidungsindustrie in den aufstrebenden Textilmärkten Äthiopien und Myanmar und setzt sie in Bezug zu den bereits besser bekannten Arbeitsbedingungen in Bangladesch. Sie stellt die Grundlage dar zur Erarbeitung weiterer Materialien für die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit von FEMNET beim Einsatz für würdevolle und faire Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie weltweit, insbesondere für Frauen in Äthiopien, Myanmar und Bangladesch.

 

 

 

 

 

 

 

 

22.02.2018: Arbeitsrechts-Aktivist_innen aus Myanmar berichteten über Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie Myanmars: Vortrag und Diskussion in Bonn

Der Aktivist Mr. Thurein Aung von Action Labor Rights (ALR) und die Gewerkschafterin Ms. Myo Myo Aye von Solidarity for Trade Union Myanmar (STUM) haben in Bonn über die Arbeitsrechtsverletzungen in der Bekleidungsindustrie aus Sicht der Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft gesprochen. Dabei nannten sie konkrete Beispiele aus Fabriken, in denen westliche, auch deutsche, Unternehmen produzieren lassen.

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Aktuelles Video

Die Burmese Women's Union (BWU) hat zu der Situation der Textilarbeiterinnen in Myanmar auch einen längeren Film in englischer Sprache herausgegeben:

Das Myanmar Dilemma

Ein Video der SOMO Researcher zur Arbeitssituation der Textilarbeiter_innen in Myanmar.


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