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Nachrichten aus Bangladesch

02.05.2013:Textilfabrik Bangladesch: KiK-Textilien am Unglücksort gefunden. NKD bestätigt Lieferbeziehungen bis Herbst 2012

Kampagne für Saubere Kleidung fordert Entschädigungen und verbindlichen Brand- und Gebäudeschutz: Unternehmen müssen endlich Abkommen unterzeichnen!

Berlin, Bonn, Münster. Am Unglücksort der fünf eingestürzten Textilfabriken in Bangladesch wurden zahlreiche KiK-Textilien in den Trümmern gefunden. „Wir sind schockiert – es zeichnet sich ab, dass KiK innerhalb von nur acht Monaten ein drittes Mal in ein schweres Unglück in einer Textilfabrik involviert ist.“ so Frauke Banse von der Kampagne für Saubere Kleidung.

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29.04.2013: Suche nach Überlebenden wird eingestellt

Demonstration am 26.4.2013 von TextilarbeiterInnenWie die Medien am 29.04.2013 berichten, wird die Suche nach Überlebenden des Hochhauseinsturzes heute eingestellt und es wird nun nur noch nach Toten gesucht. Es gab fünf Fabriken in dem Gebäude mit insgesamt 3122 Arbeiterinnen (laut Angaben des Unternehmens­verbands); 2500 Personen konnten lebend geborgen werden, die anderen werden vermisst.

Update am 14.05.2013: Inzwischen ist die Zahl der Toten auf über 1100 angestiegen.

25.04.2013: Kampagne für Saubere Kleidung fordert verbriefte Gebäudesicherheit

2013-04-25-Einsturz-Savar-04Erneut tragische Nachrichten aus Bangladesch: Am 24. April stürzte in Savar (Bangladesch) ein Hochhaus mit mehreren Textilfabriken ein. Es ist von weit über 100 Toten die Rede, schätzungsweise 1500 Menschen werden derzeit noch vermisst, mehrere Hundert verletzt.

Angesichts der weiteren Katastrophe in einer Textilfabrik in Bangladesch fordert die Kampagne für Saubere Kleidung zusammen mit Gewerkschaften und Arbeitsrechtsgruppen aus aller Welt, die Käufer der bangladeschischen Textilien auf, endlich das bangladeschische Abkommen zu Brandschutz und Gebäudesicherheit zu unterzeichnen.

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08.03.2013: C&A Entschädigungsversprechen und Engagement im Brandschutz unzureichend

Kampagne für Saubere Kleidung fordert weitere Schritte

Nach einem Gespräch mit der Kampagne für Saubere Kleidung sagte C&A den Opfern des Fabrikbrandes der Tazereen Fabrik in Bangladesch Entschädigungszahlungen in Höhe von 1 Millionen US-Dollar zu. Aus Sicht der Kampagne für Saubere Kleidung gehen die Zusagen aber nicht weit genug. Sie fordert deutlich höhere Kompensationszahlungen. Weiterhin verlangt die Kampagne eine Unterzeichnung des mit bangladeschischen Gewerkschaften ausgehandelten Brandschutzabkommens.

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25.02.2013: Tausende fordern von C&A Gerechtigkeit für die Opfer des Fabrikbrandes in Bangladesch

Am Montag, 25.2.2013 übergaben CCC und Bündnispartner Tausende von Unterschriften an C&A

Das Unternehmen C&A soll Verantwortung für die Produktion seiner Textilien übernehmen: Nachdruck verleihen dieser Forderung über 8.000 Unterschriften, die der Firmenleitung in Düsseldorf am Montag (25.2.13) übergeben wurden. Das geschah in einer gemeinsamen Aktion der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC), der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Evangelischen Kirche von Westfalen. Die Unterschriften wurden sowohl bei Mahnwachen vor C&A-Filialen als auch elektronisch gesammelt.

Pressemitteilung: Ankündigung der Aktion (PDF-Datei)

Pressemitteilung: Bericht der Aktion (PDF-Datei)

28.01.2013: Erneut Brandopfer in Bangladesch

Wieder Tote durch Brand in Textilfabrik in Bangladesch – KiK und C&A sind bisher nicht dem Brandschutzabkommen beigetreten - Entschädigungen für die früheren Opfer in der Tazreen Fabrik noch immer offen.

Demonstrierende Frauen nach dem Brand bei Smart GaramentDemonstrierende Frauen nach dem Brand bei Smart Garament. 27.01.2013Bonn, Berlin, 28.01.2013. Am 26. Januar 2013, zwei Monate nach dem verheerenden Brand in der Tazreen Fabrik mit 112 Toten ist wieder ein Brand ausgebrochen. Diesmal bei Smart Export Garments. Da das Feuer in der Mittagspause ausbrach, befanden sich glücklicherweise die meisten der 300 Arbeiterinnen außerhalb des Gebäudes. Jedoch sieben Arbeiterinnen mussten sterben, vier waren jünger als 17 Jahre. An der Brandstätte wurden Labels von spanischen und französischen Unternehmen gefunden.

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20.12.2012: Gerechtigkeit für die ArbeiterInnen in Bangladesch!

NGWF-Demonstration am 31.12.2012 in Dhaka, Bangladesch gegen Wall Mart  NGWF-Demonstration am 31.12.2012 in Dhaka,  
  Bangladesch gegen Wall Mart
Am 20.12.2012 startete die Kampage für Saubere Kleidung einen Petition an Textilunternehmen. Das Ziel: KiK, C&A und andere sollen nach dem Brand in Tazreen-Fabrik in Bangladesch Entschädigungen zahlen und ein Brandschutzabkommen unterzeichnen!

Helfen Sie mit, dass den Arbeiterinnen und Arbeitern in Bangladesch Gerechtigkeit widerfährt und ein solch tragischer Unfall sich nicht wiederholt! Jede Stimme macht einen Unterschied und entscheidet über die Einführung elementarer Sicherheitsstandards in Bangladeschs Fabriken.

Unterschreiben Sie die Petition hier!

25.11.2012: Wieder ein entsetzlicher Brand in Textilfabrik in Bangladesch mit über 100 Toten

Fabrikbrand in BangladeschSeit 2006 starben über 470 Menschen, vor allem Frauen, aufgrund von Bränden in den Textilfabriken Bangladeschs. Wann endlich unternehmen deutsche Einkäufer etwas für einen wirksamen Brandschutz? Während Tchibo und PVH ein bahnbrechendes Brandschutzabkommen mit Gewerkschaften und Arbeitsrechtsorganisationen unterschrieben haben, weigern sich H&M und Gap beharrlich. Damit aber das Abkommen in Kraft tritt, müssen sich mindestens zwei weitere große Einkäufer dazu bereit erklären. 

Bisher wurden 112 Tote gezählt und 200 Verletzte sind mit Brandwunden in Kliniken eingeliefert worden. Das Feuer war am Samstag Abend, 24.11.2012, im Erdgeschoss der neunstöckigen Fabrik ausgebrochen und verbreitete sich schnell auf die anderen Stockwerke. Einige Frauen sprangen aus Panik aus den Fenstern in den oberen Geschossen.

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20.09.2012: Tchibo weltweit zweites Unternehmen, das sich an bahnbrechendem Brandschutzprogramm beteiligt: Unabhängige Gebäudeinspektionen bei Textilzulieferern aus Bangladesch

Amsterdam, Genf 20.09.2012. Gemeinsam mit bangladeschischen Gewerkschaften und Arbeitsrechtsorganisationen haben die Clean Clothes Campaign (CCC), das International Labor Rights Forum (ILRF), die IndustriALL Global Union, das Worker Rights Consortium (WRC) and das Maquila Solidarity Network (MSN) mit Tchibo eine Vereinbarung getroffen, um ein Gebäude- und Brandschutzprogramm in bangladeschischen Textilfabriken umzusetzen. Das deutsche Unternehmen ist damit der zweite Einzelhändler, der sich auf das bahnbrechende Sicherheitsprogramm verpflichtet, dessen Erstunterzeichner PVH (Eigentümer von Calvin Klein und Tommy Hilfiger) ist. Seit 2006 sind in Bangladesch mehr als 600 ArbeiterInnen aufgrund mangelnder Gebäudesicherheit zu Tode gekommen.

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