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Nachrichten aus Bangladesch

08.07.2013: Gebäude- und Brandschutzabkommen in Bangladesch tritt in Kraft

Am 8.7.2013 wurde bekannt, dass das Abkommen zum Gebäude- und Brandschutz in Bangladesch nun umgesetzt werden kann. Die rechtlich verbindliche Vereinbarung soll zu einer Verbesserung der Sicherheit der Textilfabriken beitragen. An der Umsetzung des Abkommens beteiligen sich über 70 Modeunternehmen und Marken wie H&M, Inditex, C&A. Die folgenden deutschen Unternehmen haben das Abkommen unterzeichnet: Aldi, Ernsting's Family, Esprit, Hess natur,KiK, Lidl, Metro, Otto, Puma REWE und S.Oliver und Tchibo. Auf Gewerkschaftsseite unterzeichneten die internationalen Gewerkschaftsdachverbände UNI Global Union und IndustriALLGlobal Union und der bangladeschische Gewerkschaftsbund das Abkommen.

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20.06.2013: Wann kommen die Familien der Tazreen-Arbeiterinnen endlich zu ihrem Recht?

Demonstrierende GewerkschafterInnen am 18. Juni 2013 in Dhaka, Bangladesch. Foto: NGWFDemonstrierende GewerkschafterInnen
am 18. Juni 2013 in Dhaka, Bangladesch. Foto:© NGWF

Am Dienstag, den 18. Juni 2013, haben in der bengalischen Hauptstadt Dhaka Hunderte eine Menschenkette vor dem Pressehaus gebildet. Sie sind Angehörige von Arbeiterinnen aus der Tazreen-Fabrik, die bei deren Brand gestorben sind oder schwer verletzt wurden. Weil die Polizei eingriff, wurde die Menschenkette als Protestmarsch fortgesetzt.
 
Die Menschen protestierten, weil der Besitzer der Tazreen-Fabrik bis heute nicht verhaftet wurde, obwohl 112 Menschen bei der Katastrophe im Novrmber 2012 starben und über 150 verletzt wurden. Außerdem hat die Regierung zwar Entschädigungen versprochen, bisher jedoch wurde nichts gezahlt.

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Bewegender Film über die Opfer von Rana Plaza

25.05.2013: Pressemitteilung der NGWF: Nicht nur Profit und Ausbeutung

Wal-Mart und andere Unternehmen müssen sichere Arbeitsplätze schaffen

Die nationale Gewerkschaft der BekleidungsarbeiterInnen (NGWF) in Bangladesch ludt Wal-Mart und andere Unternehmen am 24.5.2013 zu einer Pressekonferenz ein, um Verantwortung zu übernehmen. An der Pressekonferenz nahmen u.a. 42 Familienangehörige von getöteten und verletzten ArbeiterInnen von Tazrim und 35 Angehörige von RANA Plaza teil.

Während der Pressekonferenz wurden von der NGWF Forderungen erhoben.

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02.05.2013:Textilfabrik Bangladesch: KiK-Textilien am Unglücksort gefunden. NKD bestätigt Lieferbeziehungen bis Herbst 2012

Kampagne für Saubere Kleidung fordert Entschädigungen und verbindlichen Brand- und Gebäudeschutz: Unternehmen müssen endlich Abkommen unterzeichnen!

Berlin, Bonn, Münster. Am Unglücksort der fünf eingestürzten Textilfabriken in Bangladesch wurden zahlreiche KiK-Textilien in den Trümmern gefunden. „Wir sind schockiert – es zeichnet sich ab, dass KiK innerhalb von nur acht Monaten ein drittes Mal in ein schweres Unglück in einer Textilfabrik involviert ist.“ so Frauke Banse von der Kampagne für Saubere Kleidung.

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29.04.2013: Suche nach Überlebenden wird eingestellt

Demonstration am 26.4.2013 von TextilarbeiterInnenWie die Medien am 29.04.2013 berichten, wird die Suche nach Überlebenden des Hochhauseinsturzes heute eingestellt und es wird nun nur noch nach Toten gesucht. Es gab fünf Fabriken in dem Gebäude mit insgesamt 3122 Arbeiterinnen (laut Angaben des Unternehmens­verbands); 2500 Personen konnten lebend geborgen werden, die anderen werden vermisst.

Update am 14.05.2013: Inzwischen ist die Zahl der Toten auf über 1100 angestiegen.

25.04.2013: Kampagne für Saubere Kleidung fordert verbriefte Gebäudesicherheit

2013-04-25-Einsturz-Savar-04Erneut tragische Nachrichten aus Bangladesch: Am 24. April stürzte in Savar (Bangladesch) ein Hochhaus mit mehreren Textilfabriken ein. Es ist von weit über 100 Toten die Rede, schätzungsweise 1500 Menschen werden derzeit noch vermisst, mehrere Hundert verletzt.

Angesichts der weiteren Katastrophe in einer Textilfabrik in Bangladesch fordert die Kampagne für Saubere Kleidung zusammen mit Gewerkschaften und Arbeitsrechtsgruppen aus aller Welt, die Käufer der bangladeschischen Textilien auf, endlich das bangladeschische Abkommen zu Brandschutz und Gebäudesicherheit zu unterzeichnen.

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08.03.2013: C&A Entschädigungsversprechen und Engagement im Brandschutz unzureichend

Kampagne für Saubere Kleidung fordert weitere Schritte

Nach einem Gespräch mit der Kampagne für Saubere Kleidung sagte C&A den Opfern des Fabrikbrandes der Tazereen Fabrik in Bangladesch Entschädigungszahlungen in Höhe von 1 Millionen US-Dollar zu. Aus Sicht der Kampagne für Saubere Kleidung gehen die Zusagen aber nicht weit genug. Sie fordert deutlich höhere Kompensationszahlungen. Weiterhin verlangt die Kampagne eine Unterzeichnung des mit bangladeschischen Gewerkschaften ausgehandelten Brandschutzabkommens.

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25.02.2013: Tausende fordern von C&A Gerechtigkeit für die Opfer des Fabrikbrandes in Bangladesch

Am Montag, 25.2.2013 übergaben CCC und Bündnispartner Tausende von Unterschriften an C&A

Das Unternehmen C&A soll Verantwortung für die Produktion seiner Textilien übernehmen: Nachdruck verleihen dieser Forderung über 8.000 Unterschriften, die der Firmenleitung in Düsseldorf am Montag (25.2.13) übergeben wurden. Das geschah in einer gemeinsamen Aktion der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC), der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Evangelischen Kirche von Westfalen. Die Unterschriften wurden sowohl bei Mahnwachen vor C&A-Filialen als auch elektronisch gesammelt.

Pressemitteilung: Ankündigung der Aktion (PDF-Datei)

Pressemitteilung: Bericht der Aktion (PDF-Datei)

28.01.2013: Erneut Brandopfer in Bangladesch

Wieder Tote durch Brand in Textilfabrik in Bangladesch – KiK und C&A sind bisher nicht dem Brandschutzabkommen beigetreten - Entschädigungen für die früheren Opfer in der Tazreen Fabrik noch immer offen.

Demonstrierende Frauen nach dem Brand bei Smart GaramentDemonstrierende Frauen nach dem Brand bei Smart Garament. 27.01.2013Bonn, Berlin, 28.01.2013. Am 26. Januar 2013, zwei Monate nach dem verheerenden Brand in der Tazreen Fabrik mit 112 Toten ist wieder ein Brand ausgebrochen. Diesmal bei Smart Export Garments. Da das Feuer in der Mittagspause ausbrach, befanden sich glücklicherweise die meisten der 300 Arbeiterinnen außerhalb des Gebäudes. Jedoch sieben Arbeiterinnen mussten sterben, vier waren jünger als 17 Jahre. An der Brandstätte wurden Labels von spanischen und französischen Unternehmen gefunden.

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